Englisch-Aufsätze zu schreiben ist gar nicht so schwer, wenn du...
Englisch ZAP 10: Lernmaterialien & Tipps











Comment schreiben
Ein Comment ist deine persönliche Stellungnahme zu einem Thema. Du brauchst eine klare Struktur: Einleitung mit dem Anlass (Zeitungsartikel, Demo etc.), deine These und ein interessantes Beispiel.
Im Hauptteil führst du deine Argumente vom schwächsten zum stärksten auf. Vergiss nicht, auch ein Gegenargument zu nennen - aber entkräfte es direkt danach! Der Schluss fasst kurz zusammen und gibt einen Wunsch für die Zukunft.
Wichtig: Schreib im Simple Present, verwende keine Personalpronomen (I, you) und arbeite mit Fakten und Zahlen. Nützliche Formulierungen sind "Moreover it should be said..." oder "Additionally one can say...".
Tipp: Beginne mit "Nowadays..." oder "Many people think..." - das klingt professionell und leitet gut ein.

Summary schreiben
Eine Summary fasst einen Text in etwa einem Drittel der ursprünglichen Länge zusammen. In der Einleitung nennst du Textsorte, Autor, Erscheinungsjahr und Thema.
Der Hauptteil beantwortet die W-Fragen (Wer? Was? Wann? Wo? Warum?) mit den wichtigsten Informationen. Schreib sachlich, zitiere nicht direkt und verwende deine eigenen Worte im Simple Present.
Hilfreiche Verben sind: "The author says/shows/points out/claims/describes/explains". Für Übergänge nutzt du "At first the author shows that..." oder "Moreover, he reminds that...".
Merksatz: Eine gute Summary ist wie ein Trailer - sie zeigt das Wichtigste, ohne zu viel zu verraten!

Textanalyse schreiben
Bei einer Analyse untersuchst du, WIE ein Text geschrieben ist. Die Einleitung enthält wieder die Grundinfos (Textsorte, Titel, Autor, Jahr, Thema).
Im Hauptteil gibst du den Inhalt wieder und analysierst Erzählperspektive, Hauptfigur und sprachliche Gestaltung. Welche Wirkung haben stylistic devices wie kurze Sätze (dramatisch!), detaillierte Beschreibungen (Atmosphäre!) oder ein offenes Ende?
Zitiere mit Zeilenangaben, bleib im Präsens und äußere keine eigene Meinung. Der Schluss fasst zusammen und erklärt die Intention des Verfassers: "With this story the author wants to show that...".
Profi-Tipp: Stylistic devices haben immer einen Zweck - frage dich immer "Warum hat der Autor das so gemacht?"

Written Discussion
Eine Written Discussion wägt Pro und Contra eines Themas ab. In der Einleitung beziehst du dich auf einen Text und führst das Thema ein.
Der Hauptteil beginnt mit Gegenargumenten (stark zu schwach), dann folgen deine Argumente (schwach zu stark). So endet du mit deinem stärksten Punkt! Verwende "On the one hand... on the other hand..." oder "First of all, Second, Third".
Im Schluss wägst du beide Seiten ab, äußerst deine begründete eigene Meinung und entkräftest nochmal die Gegenargumente: "After looking at both sides I come to the conclusion that...".
Strategietipp: Lass dein stärkstes Argument zum Schluss - das bleibt am besten im Gedächtnis!

Präpositionen
Ortsangaben sind oft knifflig: IN verwendest du für Räume, Gebäude, Städte und Länder (in the kitchen, in London). AT steht bei Ereignissen und typischen Orten (at a concert, at school). ON nutzt du für Oberflächen und öffentliche Verkehrsmittel (on the table, on the bus).
Bei Zeitangaben gilt: ON für Wochentage (on Monday), IN für Monate und Jahreszeiten (in August, in winter), AT für genaue Uhrzeiten (at 9 o'clock). BY bedeutet "bis zu einem Zeitpunkt" (by 6 o'clock).
Weitere wichtige Präpositionen: FROM für Überbringer (a present from Jane), BY für Verkehrsmittel (by car) und bei Steigerungen (prices rose by 10%).
Eselsbrücke: IN große Räume, AT Punkte, ON Oberflächen - so merkst du's dir am besten!

Zeitformen
Das Simple Present bildest du mit dem Infinitiv . Es drückt Gewohnheiten aus (always, often, never). Das Present Progressive zeigt, was gerade passiert (now, at the moment).
Simple Past für abgeschlossene Handlungen (yesterday, last week). Present Perfect verbindet Vergangenheit mit Gegenwart (already, just, ever, never).
Die Zukunft bildest du mit will + Infinitiv für Vorhersagen oder mit going to + Infinitiv für konkrete Pläne. Past Perfect ist die Vorvergangenheit.
Zeitgefühl: Present Perfect = "Die Vergangenheit wirkt noch heute nach!"

Comment und Reported Speech
Beim Comment nennst du in der Introduction die Quelle, Textsorte und fasst kurz zusammen. Dann äußerst du deine Meinung. Der Main Part kann einseitig (alle Argumente für eine Seite) oder zweiseitig (Pro und Contra) sein.
Bei Reported Speech verschieben sich die Zeiten: Simple Present wird zu Simple Past, Simple Past wird zu Past Perfect, Present Perfect bleibt Past Perfect.
Die Conclusion wiederholt die Hauptargumente, äußert nochmal deine Meinung und gibt einen Ausblick auf mögliche Entwicklungen.
Wichtig: Reported Speech ist wie eine Zeitreise - alles rutscht eine Zeitebene zurück!

Grammar - Adjektive, Adverbien, Passiv
Adverbien bildest du meist durch Adjektiv + -ly (careful → carefully). Ausnahmen: good → well, fast bleibt fast. Nach be, seem, stay stehen immer Adjektive, nach Vollverben meist Adverbien.
Steigerung: as + Adjektiv + as (Grundform), Adjektiv + -er + than (Komparativ), the + Adjektiv + -est (Superlativ). Bei längeren Wörtern: more/most.
Passiv bildest du mit be + past participle. Das Objekt wird zum Subjekt: "Tom writes a letter" → "A letter is written by Tom". Gerundium steht nach bestimmten Verben wie enjoy, finish, consider.
Merkhilfe: Passiv = "Dem Objekt passiert etwas, es handelt nicht selbst!"

Artikel und Conditional Clauses
Bestimmter Artikel "the": bei Gebäuden, Familiennamen im Plural, Flüssen und Meeren. Unbestimmter Artikel "a/an": bei Berufen und nicht näher bestimmten Sachen. Kein Artikel: bei abstrakten Nomen, Mahlzeiten, Ländern und "by + Verkehrsmittel".
If-Clauses Typ 1: If + Simple Present, will + Infinitiv (erfüllbare Bedingung). Typ 2: If + Simple Past, would + Infinitiv (theoretisch möglich). Typ 3: If + Past Perfect, would have + past participle (unmöglich, da Vergangenheit).
Faustregel: Je höher die Typ-Nummer, desto unrealistischer die Bedingung!

Cartoon Analysis
Eine Cartoon Analysis startet mit dem Karikaturisten, Veröffentlichungsort/-zeit und dem ersten Eindruck: "The cartoon by... deals with..." oder "My first thought was...".
Die Description beschreibt die wichtigsten Elemente: Figuren, Texte, Farben, künstlerische Techniken. Nutze "In the center", "In the background" oder "The figure bears a likeness to...".
Die Interpretation erklärt die Botschaft: "The cartoonist is criticising..." oder "The artist wants to point out...". In der Evaluation äußerst du deine persönliche Meinung: "Personally, I do(not) like the cartoon, because...".
Cartoon-Trick: Symbole sind der Schlüssel - was könnte der Zeichner damit gemeint haben?
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Englisch ZAP 10: Lernmaterialien & Tipps
Englisch-Aufsätze zu schreiben ist gar nicht so schwer, wenn du die richtigen Strukturen und Formulierungen kennst! Diese Übersicht zeigt dir, wie du Comments, Summaries, Analysen und andere Textarten aufbaust - plus die wichtigsten Grammatikregeln, die du dafür brauchst.

Comment schreiben
Ein Comment ist deine persönliche Stellungnahme zu einem Thema. Du brauchst eine klare Struktur: Einleitung mit dem Anlass (Zeitungsartikel, Demo etc.), deine These und ein interessantes Beispiel.
Im Hauptteil führst du deine Argumente vom schwächsten zum stärksten auf. Vergiss nicht, auch ein Gegenargument zu nennen - aber entkräfte es direkt danach! Der Schluss fasst kurz zusammen und gibt einen Wunsch für die Zukunft.
Wichtig: Schreib im Simple Present, verwende keine Personalpronomen (I, you) und arbeite mit Fakten und Zahlen. Nützliche Formulierungen sind "Moreover it should be said..." oder "Additionally one can say...".
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Eine Summary fasst einen Text in etwa einem Drittel der ursprünglichen Länge zusammen. In der Einleitung nennst du Textsorte, Autor, Erscheinungsjahr und Thema.
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Zitiere mit Zeilenangaben, bleib im Präsens und äußere keine eigene Meinung. Der Schluss fasst zusammen und erklärt die Intention des Verfassers: "With this story the author wants to show that...".
Profi-Tipp: Stylistic devices haben immer einen Zweck - frage dich immer "Warum hat der Autor das so gemacht?"

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Der Hauptteil beginnt mit Gegenargumenten (stark zu schwach), dann folgen deine Argumente (schwach zu stark). So endet du mit deinem stärksten Punkt! Verwende "On the one hand... on the other hand..." oder "First of all, Second, Third".
Im Schluss wägst du beide Seiten ab, äußerst deine begründete eigene Meinung und entkräftest nochmal die Gegenargumente: "After looking at both sides I come to the conclusion that...".
Strategietipp: Lass dein stärkstes Argument zum Schluss - das bleibt am besten im Gedächtnis!

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Ortsangaben sind oft knifflig: IN verwendest du für Räume, Gebäude, Städte und Länder (in the kitchen, in London). AT steht bei Ereignissen und typischen Orten (at a concert, at school). ON nutzt du für Oberflächen und öffentliche Verkehrsmittel (on the table, on the bus).
Bei Zeitangaben gilt: ON für Wochentage (on Monday), IN für Monate und Jahreszeiten (in August, in winter), AT für genaue Uhrzeiten (at 9 o'clock). BY bedeutet "bis zu einem Zeitpunkt" (by 6 o'clock).
Weitere wichtige Präpositionen: FROM für Überbringer (a present from Jane), BY für Verkehrsmittel (by car) und bei Steigerungen (prices rose by 10%).
Eselsbrücke: IN große Räume, AT Punkte, ON Oberflächen - so merkst du's dir am besten!

Zeitformen
Das Simple Present bildest du mit dem Infinitiv . Es drückt Gewohnheiten aus (always, often, never). Das Present Progressive zeigt, was gerade passiert (now, at the moment).
Simple Past für abgeschlossene Handlungen (yesterday, last week). Present Perfect verbindet Vergangenheit mit Gegenwart (already, just, ever, never).
Die Zukunft bildest du mit will + Infinitiv für Vorhersagen oder mit going to + Infinitiv für konkrete Pläne. Past Perfect ist die Vorvergangenheit.
Zeitgefühl: Present Perfect = "Die Vergangenheit wirkt noch heute nach!"

Comment und Reported Speech
Beim Comment nennst du in der Introduction die Quelle, Textsorte und fasst kurz zusammen. Dann äußerst du deine Meinung. Der Main Part kann einseitig (alle Argumente für eine Seite) oder zweiseitig (Pro und Contra) sein.
Bei Reported Speech verschieben sich die Zeiten: Simple Present wird zu Simple Past, Simple Past wird zu Past Perfect, Present Perfect bleibt Past Perfect.
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Passiv bildest du mit be + past participle. Das Objekt wird zum Subjekt: "Tom writes a letter" → "A letter is written by Tom". Gerundium steht nach bestimmten Verben wie enjoy, finish, consider.
Merkhilfe: Passiv = "Dem Objekt passiert etwas, es handelt nicht selbst!"

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Bestimmter Artikel "the": bei Gebäuden, Familiennamen im Plural, Flüssen und Meeren. Unbestimmter Artikel "a/an": bei Berufen und nicht näher bestimmten Sachen. Kein Artikel: bei abstrakten Nomen, Mahlzeiten, Ländern und "by + Verkehrsmittel".
If-Clauses Typ 1: If + Simple Present, will + Infinitiv (erfüllbare Bedingung). Typ 2: If + Simple Past, would + Infinitiv (theoretisch möglich). Typ 3: If + Past Perfect, would have + past participle (unmöglich, da Vergangenheit).
Faustregel: Je höher die Typ-Nummer, desto unrealistischer die Bedingung!

Cartoon Analysis
Eine Cartoon Analysis startet mit dem Karikaturisten, Veröffentlichungsort/-zeit und dem ersten Eindruck: "The cartoon by... deals with..." oder "My first thought was...".
Die Description beschreibt die wichtigsten Elemente: Figuren, Texte, Farben, künstlerische Techniken. Nutze "In the center", "In the background" oder "The figure bears a likeness to...".
Die Interpretation erklärt die Botschaft: "The cartoonist is criticising..." oder "The artist wants to point out...". In der Evaluation äußerst du deine persönliche Meinung: "Personally, I do(not) like the cartoon, because...".
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