Der Monsanto-Konflikt: Zwei Welten prallen aufeinander
Monsanto bewirbt Biotechnologie als Lösung gegen Hunger in Entwicklungsländern. Ihre Vision: Gesündere Ernten, weniger Pestizide, sauberere Umwelt. Mit produktiveren Samen auf weniger Ackerfläche soll der Welthunger besiegt werden.
Afrikanische Länder schlagen zurück: Sie werfen Monsanto vor, das Bild armer, hungriger Menschen zu missbrauchen, um unsichere Technologie zu verkaufen. Der Konzern droht Bauern mit Klagen und Gefängnis, wenn sie traditionelle Anbaumethoden verwenden.
Die "Terminator Technology" ist besonders umstritten - Samen sterben nach einer Generation ab und zwingen Farmer zum jährlichen Neukauf. Das zerstört das traditionelle System der Saatgutvermehrung, das die Grundlage für Ernährungssicherheit bildet.
Afrikanische Vertreter fordern Respekt für lokales Wissen statt dessen Ersetzung. Westliche Wissenschaft soll aufbauen auf dem, was bereits da ist - nicht alles plattmachen für den Profit großer Konzerne.
Der Konflikt zeigt: Technologie allein löst keine Probleme, wenn sie die Menschen ignoriert, die sie nutzen sollen.
🌍 Global denken: Echter Fortschritt respektiert lokales Wissen und baut darauf auf!