Mass Shootings und Waffenkontrolle
Mass Shootings sind ein riesiges Problem in den USA - ein Drittel aller Amokläufe weltweit passieren dort. Als Mass Shooting gilt es, wenn mindestens vier Menschen getötet werden, ausgenommen Bandengewalt oder häusliche Gewalt.
Das Gun Control Act von 1968 regelt den Waffenkauf: Gewehre ab 18, andere Waffen ab 21 Jahren. Background Checks sind Pflicht, trotzdem haben 90% der Amerikaner Waffen zu Hause. Seit 2011 haben sich Mass Shootings verdreifacht - über 320.000 Schüler haben seit 1999 Waffengewalt erlebt.
Die Verantwortung ist aufgeteilt: Bundesstaaten regeln das Tragen in der Öffentlichkeit, die Bundesregierung bestimmt, wer überhaupt Waffen besitzen darf. Verurteilte Verbrecher, Suchtkranke und Menschen mit bestimmten psychischen Erkrankungen sind ausgeschlossen.
Proteste für strengere Gesetze werden meist von Republikanern blockiert, obwohl sogar Joe Biden härtere Regeln fordert. Die Waffenlobby NRA ist extrem mächtig. Das Argument "nur ein guter Kerl mit einer Waffe kann einen bösen Kerl stoppen" funktioniert aber nur in 5,1% der Fälle.
Wichtig für die Klausur: Kenne die Hauptargumente beider Seiten und die aktuellen Statistiken zu Schulamokläufen.








