Die Entdeckung Amerikas und frühe Kolonisation
1492 entdeckte Christoph Kolumbus Amerika, während er eigentlich nach einem Handelsweg nach Indien suchte. Danach kamen Entdecker aus England, Frankreich und Spanien und eroberten Nord- und Südamerika. Der Name "Amerika" geht übrigens auf den Entdecker Amerigo Vespucci zurück.
Die Mayflower landete 1620 in der Massachusetts Bay und brachte 101 Passagiere mit – hauptsächlich Puritaner. Diese religiöse Reformbewegung lebte nach strengen moralischen Regeln und glaubte an die Vorherbestimmung. Sie durften sich nicht einmal über Weihnachten freuen!
Die Puritaner flohen aus England, weil König Heinrich VIII. 1534 die unabhängige Church of England gründete, nachdem der Papst ihm die Scheidung verweigert hatte. Wer nicht der anglikanischen Kirche folgte, wurde bedroht. Die Separatisten wollten nach Amerika, um ihre Überzeugungen frei leben zu können.
Krass aber wahr: Die Hälfte der Mayflower-Passagiere starb im ersten Winter! Nur mit Hilfe der Ureinwohner, die ihnen Mais-Anbau und Fischen beibrachten, überlebten sie. 1621 feierten sie das erste Thanksgiving.





