Brexit und die Folgen
2016 entschieden die Briten mit 52% zu 48%, die EU zu verlassen - das war der Brexit. England und Wales stimmten dafür, Schottland und Nordirland dagegen. Die Eurosceptics argumentierten, die EU sei zu teuer, undemokratisch und schränke die nationale Souveränität ein.
Am 31. Januar 2020 verließ Großbritannien offiziell die EU. Die Folgen sind heftig: Bewegungsfreiheit gibt es nicht mehr, EU-Bürger brauchen Visa. Der Handel wurde gestört, viele Unternehmen verlagerten sich in die EU, und es herrscht Personalmangel.
Besonders kompliziert wird es für Schottland und Nordirland. Schottland diskutiert über ein neues Unabhängigkeitsreferendum, da es in der EU bleiben wollte. In Nordirland gibt es Spannungen wegen der neuen Grenze zur Republik Irland.
Wichtig: Brexit kostete Großbritannien etwa 34 Milliarden Pfund "Scheidungskosten" bis 2064!