Kants Grundlagen der Moral
Kants deontologische Ethik dreht sich nicht darum, welche Folgen deine Handlung hat, sondern warum du handelst. Dein Motiv ist entscheidend - handelst du aus Pflicht oder nur aus eigenem Interesse?
Das Ziel ist ein allgemeingültiges Moralprinzip, das für alle vernunftbegabten Wesen gilt. Es muss völlig unabhängig von persönlichen Wünschen oder Gefühlen sein - nur die Vernunft zählt.
Was ist nun uneingeschränkt gut? Kant sagt: nur der gute Wille! Verstand, Glück oder Talente können auch für schlechte Zwecke missbraucht werden. Der gute Wille ist aber immer gut, egal was dabei herauskommt.
Merke: Handlungen aus Pflicht entstehen immer aus gutem Willen - aber nicht jeder gute Wille führt automatisch zu pflichtgemäßem Handeln!
Dein Wille ist dann gut, wenn er nicht von subjektiven Neigungen bestimmt wird, sondern aus Achtung vor dem Moralgesetz handelt. Das ist der Kern von Kants kategorischem Imperativ.





































