Jeremy Benthams quantitativer Utilitarismus
Bentham war ein ziemlicher Pragmatiker: Für ihn zählte nur Lust und das Vermeiden von Unlust. Seine Grundidee? Alle Handlungen sind dann richtig, wenn sie das Glück aller Betroffenen maximieren - ganz einfach.
Der Clou bei Bentham: Er behandelt alle Arten von Freude gleich. Ob körperliche oder geistige Lust - Hauptsache, sie lässt sich quantitativ messen. Seine Glücksbilanz funktioniert wie ein Bankkonto: Mehr Glück minus weniger Leid ergibt eine gute Handlung.
Das hedonistische Glückskalkül ist Benthams berühmtes Rechensystem. Du betrachtest Intensität, Dauer und Wahrscheinlichkeit von Glück und Leid bei allen Betroffenen. Dann rechnest du alles zusammen - fertig ist die moralische Entscheidung.
Merktipp: Bentham = Rechnen mit Glück! Alles wird gemessen und verglichen.











