Akt I, Szene 1: Geheime Liebe im Schatten der Angst
Élise und Valère sind heimlich verlobt, aber sie hat panische Angst vor ihrem gewalttätigen Vater. Ihre Unsicherheit zeigt sich in jedem Wort - sie ist das komplette Gegenteil von Valère, der mit Befehlen nur so um sich wirft.
Valère hat eine dunkle Seite: Er rechtfertigt seine Lügen mit dem Spruch "Der Zweck heiligt die Mittel". Unter falscher Identität lebt er in Harpagons Haus und sucht nebenbei seine verschollenen Eltern. Das macht ihn interessant, aber auch ziemlich berechnend.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden wirkt romantisch (er hat sie vorm Ertrinken gerettet!), aber Valères kalkulierende Art lässt einen stutzen. Ist er wirklich der perfekte Liebhaber oder ein Opportunist?
💡 Merktipp: Valères Motto "Die Mittel rechtfertigen den Zweck" wird noch wichtig - er ist bereit, für seine Liebe zu lügen und zu manipulieren.



































