Die glückliche Kindheit und der Beginn der Verfolgung
Joseph wächst glücklich als Sohn eines jüdischen Friseurs im Pariser Arbeiterviertel Porte de Clignancourt auf. Bis 1942 verbringt er dort unbeschwerte Jahre mit seinen drei Brüdern Maurice, Albert und Henri, während der Vater abends Familiengeschichten über ihren Großvater erzählt.
Doch dann ändert sich alles schlagartig: Die Familie muss gelbe Sterne auf ihre Kleidung nähen, die sie als Juden kennzeichnen. Joseph findet den Stern sogar schön - er versteht noch nicht, was das bedeutet.
In der Schule werden die Joffo-Brüder plötzlich beschimpft und ausgegrenzt. Joseph ist völlig verwirrt, denn Religion spielte in seinem Elternhaus nie eine wichtige Rolle. Er kann nicht verstehen, warum ihn alle plötzlich anders behandeln.
Wichtig: Diese Kapitel zeigen, wie schnell sich das Leben jüdischer Familien unter der deutschen Besatzung veränderte - von Normalität zur Verfolgung.




