Petit Pays - Grundlagen & Handlung
Du kennst sicher das Gefühl, wenn sich deine heile Welt plötzlich verändert - genau das passiert Gabriel in "Petit Pays". Gaël Faye erzählt 2016 die Geschichte eines Jungen, der zwischen französischer und ruandischer Kultur aufwächst.
Gabriel ist 10 Jahre alt und lebt mit seiner französischen Vater und seiner ruandischen Mutter im privilegierten Viertel von Bujumbura, der Hauptstadt Burundis. Seine Mutter war bereits als Kind aus Ruanda geflohen, um den Verfolgungen zu entkommen.
Doch das vermeintlich sichere Burundi wird immer instabiler. Nach der Ermordung des burundischen Präsidenten bricht ein Bürgerkrieg aus, und der Hass zwischen Hutu und Tutsi eskaliert. Gabriel versucht verzweifelt, seine Kinderwelt zu beschützen, ohne Partei ergreifen zu müssen.
Schließlich müssen Gabriel und seine Schwester Ana nach Frankreich ins Exil. Als Erwachsener kehrt er nach Bujumbura zurück und findet seine Mutter, deren Psyche durch die Kriegstraumata schwer beschädigt wurde.
💡 Wichtig zu wissen: Der Roman ist autobiographisch geprägt - Faye verarbeitete seine eigenen Kindheitserfahrungen in Burundi.











