Gewässer und Klima Afrikas
Afrika verfügt über ein vielfältiges System von Gewässern, das maßgeblich zur Gestaltung der Landschaft und des Klimas beiträgt. In den Grabenbrüchen Ostafrikas haben sich große und tiefe Seen gebildet, die zu den bemerkenswertesten Gewässern des Kontinents gehören.
Example: Der Tanganjikasee ist mit einer Tiefe von fast 1500 m einer der tiefsten Seen der Welt. Andere bedeutende Grabenseen sind der Malawisee und der Albertsee.
Der größte See in Afrika ist der Victoriasee, ein typischer runder Beckensee mit einer maximalen Tiefe von 80 m. In den Trockengebieten finden sich abflusslose Seen wie der Tschadsee, sowie Salzseen und -pfannen, die durch hohe Verdunstung entstehen.
Die mächtigsten Flüsse Afrikas sind:
- Nil (6671 km, längster Fluss der Erde)
- Kongo
- Niger
- Sambesi
Diese Ströme entwickeln sich in den tropischen Feuchtregionen und durchbrechen oft mit starken Wasserfällen und Stromschnellen die Schwellen an den Rändern der Becken.
Das Klima Afrikas ist durch seine Lage zum Äquator geprägt und weist eine fast idealtypische Anordnung der Klima- und Vegetationszonen auf:
- Immerfeuchte Tropen am Äquator mit tropischen Regenwäldern
- Wechselfeuchte Tropen mit Savannen
- Subtropische Halbwüsten und Wüsten (wie die größte Wüste Afrikas, die Sahara)
- Mittelmeerklima an den Nord- und Südküsten
Definition: Savannen sind Graslandschaften mit vereinzelten Bäumen, die je nach Niederschlagsmenge in Feucht-, Trocken- und Dornsavannen unterteilt werden.
Diese klimatische Vielfalt trägt maßgeblich zur ökologischen und biologischen Diversität des Kontinents bei.




