Flüsse, Gletscher und Verwitterung
Flüsse verändern sich von der Quelle bis zur Mündung stark. Im Oberlauf ist das Gefälle hoch, die Fließgeschwindigkeit schnell und es findet vor allem Erosion statt. Im Unterlauf wird das Gefälle gering, die Fließgeschwindigkeit langsam und es kommt zur Sedimentation von feinerem Material wie Sand.
An Flussmündungen unterscheiden wir zwei Hauptformen: Das Delta entsteht durch vorwiegende Akkumulation (Ablagerung) von Sedimenten und fächert sich ins Meer auf. Bei der Trichtermündung spielt die Gezeitenwirkung eine wichtigere Rolle.
Die glaziale Serie umfasst verschiedene Ablagerungsformen von Gletschern. Die Grundmoräne besteht aus Geschiebe unter dem Gletscher, während die Endmoräne wallartige Sedimente vor dem Gletscher bildet. Sander sind Schotterflächen aus Schmelzwasserablagerungen, und Urstromtäler entstanden durch Schmelzwässer der Eiszeiten.
💡 Merke: Verwitterung unterscheidet sich von Erosion! Während Verwitterung das Gestein an Ort und Stelle zersetzt (chemisch), zertrümmert (physikalisch) oder durch Organismen verändert (biotisch), trägt die Erosion das Material durch Wasser, Wind oder Eis ab.





