Klimawandel: Ursachen und Spuren
Klimaänderungen entstehen durch Veränderungen der Energiebilanz der Erde. Dies kann durch schwankende Sonneneinstrahlung, Veränderungen der Erdumlaufbahn oder der Erdachsenneigung geschehen. Aber auch plattentektonische Prozesse, Meteoreinschläge, Vulkanausbrüche und veränderte Meeresströmungen beeinflussen unser Klima erheblich. Der Mensch verstärkt diese Prozesse durch den Treibhauseffekt.
Die Spuren des Klimawandels sind bereits deutlich sichtbar. Gletscher im Himalaya schmelzen und gefährden wichtige Trinkwasserquellen. In Grönland führt der Temperaturanstieg zu mehr Grünflächen, die weniger Sonnenstrahlung reflektieren und die Erwärmung weiter beschleunigen. Das arktische Meereis schrumpft und bedroht Lebensräume, während das Abschmelzen von Festlandeis den Meeresspiegel ansteigen lässt.
Besonders dramatisch ist das Auftauen der Permafrostböden. Dabei entstehen mit Tauwasser gefüllte Krater (Thermokarste) und Sümpfe, die zusätzliches Methan freisetzen. Das im Boden gebundene CO₂ wird freigesetzt, während Infrastruktur wie Gebäude, Straßen und Wasserleitungen beschädigt werden.
Achtung: Der ansteigende Meeresspiegel ist eine direkte Folge des Klimawandels! Er entsteht nicht nur durch schmelzende Gletscher und Eisschilde, sondern auch durch die Erwärmung des Ozeanwassers, das sich ausdehnt. Dies führt zur Überflutung flacher Landstriche und zum Verlust von Lebensräumen.





































