Kostenanalyse und Gewinnoptimierung
Nutz- und Leerkosten entstehen, wenn deine Produktionskapazität nicht voll ausgelastet ist. Die genutzten fixen Kosten heißen Nutzkosten, die ungenutzten sind Leerkosten – quasi verschenktes Geld.
Mischkosten sind tricky, weil sie sowohl fixe als auch variable Anteile haben. Denk an Telefonkosten: Grundgebühr (fix) plus Gesprächskosten (variabel). Mit der Kostenauflösung kannst du diese Kosten mathematisch trennen.
Der Break-even-Point ist dein Ziel: Hier sind Kosten und Erlöse gleich hoch – ab diesem Punkt machst du Gewinn. Die Formel lautet: x = Kf/p−kv. Das Gewinnmaximum liegt meist an der Kapazitätsgrenze, weil jede zusätzlich verkaufte Einheit mehr Gewinn bringt.
Grenzkosten zeigen dir, was eine zusätzliche Produktionseinheit kostet. Solange der Verkaufspreis höher ist als die Grenzkosten, lohnt sich die Produktion.
💡 Praxistipp: Unternehmen nutzen diese Berechnungen täglich, um zu entscheiden, ob sich neue Aufträge lohnen oder Preise angepasst werden müssen.