Gründe für Kriege und Intensitätsstufen
Im 21. Jahrhundert entstehen Kriege und Konflikte aus ganz verschiedenen Gründen. Die wichtigsten sind wirtschaftliche Probleme wie Armut und Arbeitslosigkeit, aber auch der internationale Terrorismus und Streitigkeiten um wertvolle Ressourcen wie Erdöl oder Wasser.
Besonders kritisch wird es, wenn Massenvernichtungswaffen im Spiel sind oder Staaten komplett zusammenbrechen (sogenannte "Failing States"). Auch die Klimaveränderung sorgt für neue Konflikte, weil sie Migrationsströme auslöst.
Konflikte entwickeln sich stufenweise: Sie beginnen meist gewaltfrei als Disput, können sich zu einer gewaltlosen Krise mit Drohungen entwickeln und schließlich über eine gewaltsame Krise und begrenzten Krieg zum vollständigen Krieg eskalieren. Jede Stufe ist gefährlicher als die vorherige.
Merke dir: Die meisten heutigen Konflikte entstehen nicht über Nacht, sondern entwickeln sich schrittweise - das macht sie oft vorhersagbar und vermeidbar.






