Grundlegende Konzepte der Landwirtschaft
Agrobusiness umfasst alle Unternehmen, die an der Herstellung landwirtschaftlicher Produkte beteiligt sind. Es besteht aus drei Bereichen: dem vorgelagerten Bereich (z.B. Dünger, Maschinen), dem eigentlichen Anbau und dem nachgelagerten Bereich (Weiterverarbeitung). Diese Bereiche bilden zusammen die Wertschöpfungskette.
Die konventionelle Landwirtschaft setzt auf Intensivierung, also die Bemühung um höchstmögliche Erträge durch Einsatz von Düngern und Pestiziden. Monokulturen – Flächen, auf denen über Jahre nur eine Nutzpflanzenart angebaut wird – sind typisch für diese Form der Landwirtschaft.
Im Gegensatz dazu steht die ökologische Landwirtschaft (Bio-Anbau), die auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung setzt. Hier werden keine synthetischen Pestizide oder Dünger verwendet, sondern nur organische Düngemittel. Organisationen wie Fair Trade unterstützen nachhaltige Praktiken, indem sie Kleinbauern bessere Handelsbeziehungen und höhere Löhne bieten.
Wusstest du? Bei Land-grabbing kaufen Industrieländer oder Großkonzerne landwirtschaftliche Flächen in Entwicklungsländern auf – oft mit negativen Folgen für die lokale Bevölkerung. Das geschieht zur Sicherung der eigenen Nahrungsmittelversorgung oder für Profit.



