Der erweiterte Wirtschaftskreislauf berücksichtigt zusätzliche Akteure und Beziehungen, die im einfachen Modell fehlen. Er fügt insbesondere die Banken als wichtigen Wirtschaftsakteur hinzu.
Erweiterter Wirtschaftskreislauf Beispiel: In diesem Modell können die privaten Haushalte einen Teil ihres Einkommens sparen, anstatt es vollständig für Konsumausgaben zu verwenden. Diese Ersparnisse fließen zu den Banken, die sie als Kredite an Unternehmen weitergeben. Dadurch können Unternehmen Investitionen tätigen, auch wenn die Konsumausgaben der Haushalte nicht ihr gesamtes Einkommen umfassen.
Vocabulary: Investitionen (I) sind Ausgaben der Unternehmen für langfristige Produktionsmittel wie Maschinen oder Gebäude.
Erweiterter Wirtschaftskreislauf geldströme: Neben den Geldströmen zwischen Haushalten und Unternehmen kommen nun auch Geldflüsse zu und von den Banken hinzu. Die Haushalte bringen ihre Ersparnisse zu den Banken, die diese als Kredite an Unternehmen weitergeben.
Example: Ein Haushalt spart 100 Euro bei einer Bank. Die Bank verleiht dieses Geld an ein Unternehmen, das damit eine neue Maschine kauft.
Diese Erweiterung führt zu einer Anpassung der grundlegenden wirtschaftlichen Gleichungen:
- Verwendungsgleichung: Y = C + S (Einkommen = Konsum + Sparen)
- Entstehungsgleichung: Y = C + I (Gesamtproduktion = Konsumgüter + Investitionsgüter)
Highlight: Die Gleichheit von Investitionen (I) und Ersparnissen (S) ist ein zentrales Konzept im erweiterten Wirtschaftskreislauf: I = S











