Globalisierung und Welthandel
Globalisierung beschreibt den Prozess der zunehmenden weltweiten Verflechtung in Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt und Kommunikation. In diesem globalen Netzwerk agieren Global Player - Unternehmen und Konzerne, die weltweit produzieren und Handel treiben.
Die wichtigsten Akteure im Welthandel lassen sich in drei Kategorien einteilen: Die Zentren (Europa, USA und Ostasien - auch als Triade bezeichnet), die Peripherien (fast ganz Afrika) und die Semiperipherien (Arabien, Russland, Südostasien, Südamerika).
Weltweit haben sich verschiedene Wirtschaftsbündnisse gebildet, um den Handel zu erleichtern und die Wirtschaftskraft zu bündeln. Dazu gehören die USMCA (ehemals NAFTA) zwischen USA, Mexiko und Kanada, der ASEAN-Verband südostasiatischer Staaten, die Europäische Union, die EFTA, der Mercosur in Lateinamerika und die APEC.
Gut zu wissen: Die Globalisierung hat verschiedene Dimensionen, die über den reinen Warenhandel hinausgehen - dazu gehören Dienstleistungen, Verkehr, Finanzen und die Aktivitäten multinationaler Unternehmen. Diese Dimensionen beeinflussen entscheidend, wie sich Wirtschaftsregionen entwickeln.
Die USA als Wirtschaftsregion spielt eine besonders wichtige Rolle in der Weltwirtschaft. Als innovationsreichstes Land erwirtschaftet die USA etwa ein Viertel des globalen BIP. Begünstigende Faktoren für diese Vormachtstellung sind der hohe Kapitaleinsatz in Forschung und Entwicklung, starke Privatinvestitionen und ein liberaler, innovativer Wirtschaftsgeist.











