Landwirtschaft in den Tropen - Zwischen Überleben und Export
Stell dir vor, du müsstest deine Familie nur mit dem ernähren, was du auf einem kleinen Feld anbaust - das ist Subsistenzwirtschaft. Hier geht's ums pure Überleben: kleine Flächen, wenig Technik, aber auch wenig Gewinn. Die Bauern bauen Food Crops (Grundnahrungsmittel wie Reis) in Mischkulturen an und nutzen traditionelle Methoden wie Wanderfeldbau.
Das komplette Gegenteil ist die Plantagenwirtschaft - riesige Monokulturen für den Export. Hier werden Cash Crops (Exportpflanzen wie Kaffee oder Bananen) von ausländischen Großkonzernen angebaut. Moderne Technik, Pestizide und billige Arbeitskräfte sorgen für maximale Erträge, die dann in reiche Länder verkauft werden.
Bei der Agrarkolonisation werden bisher ungenutzte Gebiete erschlossen - meist durch Brandrodungen. Klingt nach Fortschritt, bedeutet aber oft Zerstörung von Lebensräumen und Vertreibung von Kleinbauern. Das nennt man auch Landgrabbing - die illegale Landnahme durch Großkonzerne.
Merke dir: Food Crops = für die eigene Bevölkerung, Cash Crops = für den Export und Profit





