Entwicklung der Weltgliederung seit 1945
Die Einteilung der Welt hat sich seit den 1950ern komplett gewandelt. Was mit der simplen Ost-West-Teilung nach dem Krieg begann, wurde schnell zu einem komplexen System aus fünf "Welten".
In den 1960ern entstand das Drei-Welten-Modell: Erste Welt (kapitalistische Marktwirtschaft), Zweite Welt (sozialistische Planwirtschaft) und Dritte Welt (blockfreie Entwicklungsländer). Die UNO erweiterte das System in den 1970ern um die Vierte Welt (weniger entwickelte Länder) und Fünfte Welt (am wenigsten entwickelte Länder).
Nach 1990 und dem Zusammenbruch des Ostblocks sprechen wir heute vom Nord-Süd-Gegensatz. Der "Norden" umfasst Industrieländer, der "Süden" Entwicklungsländer. Dazwischen stehen die Schwellenländer und NICS (Newly Industrializing Countries) - die wirtschaftlichen Aufsteiger.
Merktipp: Die "Kleine Tiger" Südostasiens (wie Südkorea, Taiwan) zeigen perfekt, wie Länder vom Entwicklungsland zum Industrieland aufsteigen können.











