Verwitterung - Grundlagen & physikalische Prozesse
Verwitterung ist die Veränderung oder Zerstörung von Gestein direkt an der Erdoberfläche. Was dabei passiert, hängt von vielen Faktoren ab: der Gesteinsart, dem Klima, dem pH-Wert und wie lange die Kräfte einwirken können.
Es gibt zwei Haupttypen: physikalische und chemische Verwitterung. Die physikalische Verwitterung zerlegt Gesteine mechanisch - hauptsächlich durch Temperaturunterschiede, die nur oberflächlich wirken.
Bei der Insolationsverwitterung dehnen sich verschiedene Minerale bei Erwärmung unterschiedlich stark aus. Diese ungleichmäßige Ausdehnung erzeugt Spannungen, die langfristig zu Rissen führen. Typisch für heiße Trockengebiete wie die Sahara.
Die Frostverwitterung funktioniert anders: Wasser dringt in Risse ein, gefriert und sprengt durch die Volumenzunahme das Gestein auseinander. Du findest sie vor allem im Hochgebirge und in gemäßigten Zonen.
💡 Merktipp: Frostverwitterung braucht sowohl ausreichend Feuchtigkeit als auch häufige Frostwechsel - deshalb ist sie in trockenen, aber kalten Gebieten weniger wirksam.











