Umweltauswirkungen und Bewertung
Die ökologischen Auswirkungen sind dramatisch: Der komplette boreale Nadelwald mit 8,73 Milliarden Tonnen gespeichertem CO2 wird zur Schlammwüste! Pro Barrel Öl entstehen 62-172 kg CO2, plus massive Schwefelverbindungen, die Böden und Wälder versauern.
Der Wasserverbrauch ist absurd hoch: 400 Milliarden Liter jährlich aus dem Athabasca River! Pro Barrel Öl entstehen 650 Liter giftiges Abwasser, das in riesigen Rückstandsseen gesammelt wird. 2011 stieg Kanada sogar aus dem Kyoto-Klimaabkommen aus, weil die Klimaziele nicht mehr erreichbar waren.
Es gibt zwar neue Technologien wie CCS-Technologie unterirdischeCO2−Speicherung und seit 2007 müssen alle Anlagen ihre Treibhausgase um 12% reduzieren. Aber die Industrie setzt aus Kostengründen weiter auf alte, umweltschädliche Verfahren.
Die Bewertung ist klar: Für ein nicht lebensnotwendiges Gut wie Öl wird unwiederbringlich Primärwald zerstört, obwohl es längst Alternativen wie Windkraft, Solar und Wasserstoff gibt. Das Verhältnis zwischen Nutzen und Schaden stimmt einfach nicht.
Umwelt-Schock: Pro Barrel Öl entstehen 650 Liter giftiges Abwasser - das ist einfach nur krank!