Was ist Absolutismus?
Absolutismus bedeutet, dass ein König oder eine Königin ganz allein regiert - ohne dass andere mitreden dürfen. Das ist ganz anders als heute, wo Parlamente und Politiker gemeinsam Entscheidungen treffen.
Im Mittelalter musste der König noch die drei Stände (Klerus, Adel, Bürger und Bauern) um Erlaubnis fragen, wenn er wichtige Entscheidungen treffen wollte. Die Adeligen hatten damals noch viel Macht und verwalteten ihre eigenen Gebiete.
Ab 1648 änderte sich das komplett! Ludwig XIV., der "Sonnenkönig" von Frankreich, schaffte es, alle Macht an sich zu reißen. Er baute das berühmte Schloss Versailles und zwang den Adel, bei ihm zu leben, damit er sie kontrollieren konnte. Der Adel verlor seine Macht und musste gehorchen.
💡 Merk dir: Ludwig XIV. sagte: "L'État, c'est moi!" - "Der Staat bin ich!" Das zeigt perfekt, wie absolute Monarchen dachten.



































