Roms Anfänge und die Entstehung der Republik
Stell dir vor, das mächtige Rom begann als kleine Ansammlung von Dörfern auf Hügeln am Tiber! Zwischen 1000 und 800 v. Chr. wuchsen diese Siedlungen zusammen, weil sie perfekt an wichtigen Handelsrouten lagen.
Die offizielle Gründung Roms wird auf 753 v. Chr. datiert, aber die berühmte Sage von Romulus und Remus kennst du sicher schon. Romulus, Sohn des Kriegsgottes Mars, gründete die Stadt und tötete dabei seinen Bruder Remus im Streit um die Stadtmauer.
Zunächst herrschten die Etrusker über Rom - von diesem antiken Volk übernahmen die Römer viele wichtige Entwicklungen und bauten darauf auf. Ab 500 v. Chr. entstand dann die Römische Republik (res publica = "die öffentliche Sache"), ein völlig neues politisches System.
Wichtig zu wissen: Alles über Roms Anfänge ist sehr unsicher - erst ab 300 v. Chr. haben wir verlässliche historische Quellen!
Die neue Verfassung teilte die Macht clever auf: Die Konsuln (zwei Adlige, nur ein Jahr im Amt) führten das Heer, der Senat (300 Adlige) brachte Gesetze ein, und die Volksversammlung beschloss diese - auch wenn die armen Schichten trotz Verachtung der Adligen politisch mitreden konnten.





