Die Wurzeln des Konflikts
Stell dir vor, zwei Familien beanspruchen dasselbe Haus für sich - so ähnlich funktioniert der Nahostkonflikt. Es ist ein politischer und militärischer Konflikt zwischen Israel und den arabischen Staaten um das Gebiet von Israel, Palästina und dem Gazastreifen.
Das umkämpfte Gebiet hat eine einzigartige Bedeutung für drei Weltreligionen. Vor über 1000 Jahren lebten hier Juden und entwickelten ihre Religion, bis die Römer den Tempel in Jerusalem zerstörten und die Juden in alle Welt zerstreuten. Später siedelten sich Araber in diesem Gebiet an, das dann Palästina genannt wurde.
Jerusalem und der Tempelberg sind heute die größten Streitpunkte. Für Juden ist die Klagemauer heilig, für Muslime der Ort, von dem Prophet Mohammed in den Himmel aufgestiegen sein soll. Seit dem 16. Jahrhundert kamen immer mehr jüdische Einwanderer nach Palästina - besonders nach dem Holocaust wuchs ihr Wunsch nach einem eigenen Staat.
Merkhilfe: Der Tempelberg ist wie ein religiöser "Hotspot" - drei Religionen, ein Ort, unendlich viele Konflikte.





