Machtübernahme 1933
Die Nationalsozialisten kommen an die Macht - aber nicht durch eine demokratische Wahl, sondern durch brutale Gewalt und clevere Manipulation. Hitler wird zwar Kanzler, aber seine NSDAP hat noch keine Mehrheit im Parlament.
Vor den Neuwahlen 1933 terrorisieren SA und SS als "Hilfspolizisten" die politischen Gegner. Sie errichten "wilde KZs" und Folterkeller - der Rechtsstaat existiert praktisch nicht mehr. Die konservativen Politiker glauben noch immer, sie könnten Hitler kontrollieren.
Der Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 wird zum Wendepunkt. Hitler nutzt ihn geschickt als Vorwand für den permanenten Ausnahmezustand. Die "Reichstagsbrandverordnung" hebt alle Grundrechte auf und legalisiert Gewalt gegen politische Gegner.
Wichtig zu wissen: Bereits 1933 konnten Menschen ohne Gerichtsurteil festgenommen und unbegrenzt inhaftiert werden - der Rechtsstaat war praktisch abgeschafft.











