Allgemeine Informationen zum Wiener Kongress
Der Wiener Kongress fand vom 18. September 1814 bis zum 9. Juni 1815 im Palais Ballhausplatz in Wien statt. Es handelte sich um eine bedeutende Versammlung von Monarchen und Staatsmännern aus rund 200 Staaten, die zusammenkamen, um eine europäische Nachkriegsordnung zu beschließen und die politische Landkarte neu zu gestalten.
Die Leitung des Kongresses oblag Fürst Klemens von Metternich aus Österreich. Zu den Hauptakteuren zählten:
- Zar Alexander I. von Russland
- Karl von Hardenberg und Wilhelm von Humboldt aus Preußen
- Lord Castlereagh aus Großbritannien
- Charles-Maurice de Talleyrand aus Frankreich
Highlight: Der Wiener Kongress war die erste große internationale Konferenz ihrer Art und legte den Grundstein für die moderne Diplomatie.
Vocabulary: Nachkriegsordnung - Die politische und territoriale Neuordnung nach einem Krieg.
Die Zusammenkunft so vieler einflussreicher Persönlichkeiten machte den Wiener Kongress zu einem Meilenstein der europäischen Geschichte und prägte die internationale Politik für Jahrzehnte.











































