Umbruch Europa - Das Ende des Mittelalters
Das Mittelalter endet nicht an einem festen Datum - Historiker diskutieren noch heute darüber! Die einen sagen um 1500, andere behaupten erst 1789 mit der Französischen Revolution. Drei Schlüsselereignisse markieren aber definitiv den Wandel: Gutenbergs Buchdruck (1450), die Entdeckung Amerikas (1492) und Luthers Reformation (1517).
Die mittelalterliche Welt war streng hierarchisch geordnet: Gott an der Spitze, dann Papst und Kaiser, gefolgt von der Ständegesellschaft (Kirche, Adel, Bauern/Handwerker). Diese gottgegebene Ordnung geriet durch neue Ideen ins Wanken.
Renaissance vs. Frühe Neuzeit - zwei Begriffe, ein Phänomen: Während die Renaissance den kulturellen Rückgriff auf die Antike beschreibt ("ad fontes" - zurück zu den Quellen), steht die Frühe Neuzeit für wirtschaftlichen Aufschwung, Fernhandel und technische Innovationen. Der Humanismus stellte den Menschen als eigenverantwortliches Individuum in den Mittelpunkt.
Merke dir: Frauen hatten es in dieser Zeit schwer - ihre Rolle beschränkte sich meist auf Familie und Haushalt, obwohl einige Adelige Bildung erhielten.











