Die Oktoberrevolution 1917 war ein Wendepunkt der Weltgeschichte, der Russland... Mehr anzeigen
Die Russische Oktoberrevolution 1917: Ursachen, Verlauf und Folgen




Vorgeschichte und Aufstieg der Bolschewiki
Stell dir vor, dein Land führt seit drei Jahren einen brutalen Krieg, die Menschen hungern und die Regierung scheint machtlos - genau so fühlten sich die Russen 1917. Der Erste Weltkrieg hatte Russland an den Rand des Zusammenbruchs gebracht.
Die Februarrevolution 1917 stürzte Zar Nikolaus II., aber die Probleme blieben bestehen. Eine Doppelherrschaft aus provisorischer Regierung und Arbeiterräten übernahm die Macht, doch der Krieg ging weiter und die Menschen litten weiter.
Die Bolschewiki erkannten ihre Chance und versprachen genau das, was alle wollten: "Friede, Land und Brot". Diese radikalen Kommunisten unter Lenin wollten eine komplette Revolution - keine halben Sachen wie die anderen Parteien.
Merke dir: Die Bolschewiki gewannen nicht durch Gewalt an Einfluss, sondern weil sie den Menschen das versprachen, was diese am dringendsten brauchten.

Lenin kehrt zurück und die Revolution beginnt
Lenin war der Kopf hinter allem - und interessant ist, dass ausgerechnet Deutschland ihm 1917 bei der Rückkehr aus dem Exil half. Warum? Weil die Deutschen hofften, dass Lenin Russland noch mehr destabilisieren würde.
In seinen Aprilthesen forderte Lenin sofortigen Frieden, Machtübernahme der Bolschewiki und Enteignung der Großgrundbesitzer. Leo Trotzki wurde sein wichtigster Stratege für das, was kommen sollte.
Am 24./25. Oktober 1917 schlugen die Bolschewiki zu: Sie besetzten wichtige Gebäude in Petrograd und umstellten den Winterpalast. Überraschend war diese Oktoberrevolution größtenteils unblutig - kein dramatischer Kampf, sondern ein gut geplanter Putsch.
Gut zu wissen: Die Bolschewiki haben den "Sturm auf den Winterpalast" später viel dramatischer dargestellt, als er wirklich war - klassische Propaganda!

Folgen und Entstehung der Sowjetunion
Nach dem Putsch kam das Schwierige: die Machtsicherung. Bei den Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung bekamen die Bolschewiki nur 25% der Stimmen - also lösten sie die Versammlung einfach mit Gewalt auf.
Die Tscheka (Geheimpolizei) verfolgte politische Gegner, während die Bolschewiki 1918 mit dem Frieden von Brest-Litowsk aus dem Weltkrieg ausstiegen. Das führte jedoch zum russischen Bürgerkrieg gegen die "weiße Opposition" - deutlich blutiger als die Revolution selbst.
1922 entstand aus diesem Chaos die Sowjetunion - ein sozialistischer Staat, der später zur Supermacht wurde. Nach Lenins Tod 1924 übernahm Stalin die Macht und führte den Stalinismus ein, der das Land bis 1953 prägen sollte.
Denk daran: Die relativ friedliche Oktoberrevolution führte ironischerweise zu jahrelangen, blutigen Bürgerkriegen - manchmal haben Revolutionen unvorhersehbare Folgen.
Wir dachten schon, du fragst nie...
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Die Russische Oktoberrevolution 1917: Ursachen, Verlauf und Folgen
Die Oktoberrevolution 1917 war ein Wendepunkt der Weltgeschichte, der Russland komplett veränderte. Was als Aufstand gegen den Zaren begann, führte schließlich zur Entstehung der Sowjetunion - einer kommunistischen Supermacht, die den Kalten Krieg prägen sollte.

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Stell dir vor, dein Land führt seit drei Jahren einen brutalen Krieg, die Menschen hungern und die Regierung scheint machtlos - genau so fühlten sich die Russen 1917. Der Erste Weltkrieg hatte Russland an den Rand des Zusammenbruchs gebracht.
Die Februarrevolution 1917 stürzte Zar Nikolaus II., aber die Probleme blieben bestehen. Eine Doppelherrschaft aus provisorischer Regierung und Arbeiterräten übernahm die Macht, doch der Krieg ging weiter und die Menschen litten weiter.
Die Bolschewiki erkannten ihre Chance und versprachen genau das, was alle wollten: "Friede, Land und Brot". Diese radikalen Kommunisten unter Lenin wollten eine komplette Revolution - keine halben Sachen wie die anderen Parteien.
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Nach dem Putsch kam das Schwierige: die Machtsicherung. Bei den Wahlen zur verfassungsgebenden Versammlung bekamen die Bolschewiki nur 25% der Stimmen - also lösten sie die Versammlung einfach mit Gewalt auf.
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1922 entstand aus diesem Chaos die Sowjetunion - ein sozialistischer Staat, der später zur Supermacht wurde. Nach Lenins Tod 1924 übernahm Stalin die Macht und führte den Stalinismus ein, der das Land bis 1953 prägen sollte.
Denk daran: Die relativ friedliche Oktoberrevolution führte ironischerweise zu jahrelangen, blutigen Bürgerkriegen - manchmal haben Revolutionen unvorhersehbare Folgen.
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