Die Teilung Vietnams und der Kriegsbeginn
Vietnam wollte nach dem Zweiten Weltkrieg endlich unabhängig von Frankreich werden, doch daraus wurde erstmal nichts. Stattdessen kämpfte Frankreich acht Jahre lang um seine Kolonie - unterstützt von USA und Großbritannien, während China und die Sowjetunion auf Vietnams Seite standen.
1954 musste sich Frankreich geschlagen geben und bei der Genfer Konferenz wurde Vietnam vorübergehend am 17. Breitengrad geteilt. Der kommunistische Norden mit der Hauptstadt Hanoi orientierte sich an China und der Sowjetunion, während der kapitalistische Süden mit Saigon als Hauptstadt eine antikommunistische Militärdiktatur wurde.
Eigentlich sollten 1956 freie Wahlen für die Wiedervereinigung stattfinden. Doch die südvietnamesische Regierung und die USA lehnten diese ab - vermutlich aus Angst vor einem kommunistischen Sieg. So brachen kommunistische Aufstände im Süden aus und der Bürgerkrieg begann.
Gut zu wissen: Vietnam wurde genauso geteilt wie Deutschland und Korea - ein typisches Muster des Kalten Krieges.



































