Weltweite Verbreitung und Vor-/Nachteile
Deutschland baut seit 2012 keine gentechnisch veränderten Pflanzen mehr an. Die EU lässt nur Mais MON810 zu. Trotzdem importieren wir 34 Millionen Tonnen gen-veränderte Sojabohnen als Tierfutter.
Weltweit dominieren vier Pflanzen: Soja (91 Mio ha), Mais (60 Mio ha), Baumwolle (25 Mio ha) und Raps. Hauptanbauländer sind USA, Brasilien, Argentinien und Indien.
Vorteile: Günstigere Produktion, weniger Pestizide, höhere Erträge, Anpassung an Klimawandel, Bekämpfung des Welthungers. Nachteile: Monokulturen, Artenverlust, ungeklärte Gesundheitsrisiken, unkontrollierte Ausbreitung.
Paradox: Deutschland lehnt Gentechnik ab, ist aber auf gen-veränderte Futtermittel angewiesen.