Die drei Präventionsebenen
Primärprävention greift an, bevor überhaupt etwas passiert. Du bist noch gesund und symptomfrei, aber sorgst bereits vor - wie beim Zähneputzen oder gesunder Ernährung. Ziel ist es, die Wahrscheinlichkeit für Erkrankungen zu senken.
Sekundärprävention wird aktiv, wenn erste Anzeichen einer Erkrankung da sind. Früherkennungsuntersuchungen gehören hier dazu. Du willst verhindern, dass sich die Krankheit verschlimmert oder chronisch wird.
Tertiärprävention kommt nach einer akuten Erkrankung zum Einsatz. Hier geht es um Rehabilitation und die Verhinderung von Folgeschäden oder Rückfällen - wie Physiotherapie nach einem Herzinfarkt.
Der entscheidende Unterschied: Während Pathogenese fragt "Was macht krank?", fragt Salutogenese "Was erhält gesund?". Beide Ansätze sind wichtig, aber die Salutogenese eröffnet dir völlig neue Möglichkeiten für deine Gesundheit.
Denk daran: Prävention und Gesundheitsförderung sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Medaille für ein gesundes Leben.