Stressoren, Ressourcen und das Kohärenzgefühl
Stressoren sind überall um uns herum - Lärm, Konflikte, Krankheitserreger oder Prüfungsstress. Sie bringen dein inneres Gleichgewicht durcheinander und können physikalisch, biochemisch oder psychosozial sein. Wie gut du damit umgehst, entscheidet über deine Gesundheit.
Zum Glück hast du Widerstandsressourcen: körperliche Kraft, finanzielle Mittel, Freunde und Familie, dein Glaube oder dein Wissen. Diese Ressourcen helfen dir, Stress zu bewältigen und verhindern, dass Stressoren dich krank machen.
Das Kohärenzgefühl ist das Herzstück des ganzen Modells. Es besteht aus drei Teilen: Verstehbarkeit (kannst du Situationen einordnen?), Handhabbarkeit (findest du Lösungen?) und Bedeutsamkeit (ist dein Leben sinnvoll?). Je stärker dein Kohärenzgefühl, desto besser kommst du mit Belastungen klar.
Merke dir: Ein starkes Kohärenzgefühl entwickelt sich durch positive Lebenserfahrungen und zeigt dir, dass du Herausforderungen meistern kannst.
Das Modell hat Vor- und Nachteile: Es überwindet das Schwarz-Weiß-Denken und berücksichtigt soziale Faktoren. Allerdings lässt es sich schwer in der klassischen Medizin anwenden.