Folgen und ihre Eigenschaften
Folgen sind nichts anderes als nummerierte Listen von Zahlen - stell dir vor, du ordnest jeder Platznummer n eine bestimmte Zahl zu. Die einzelnen Zahlen heißen Folgenglieder und werden als geschrieben.
Es gibt zwei Wege, eine Folge zu beschreiben: rekursiv bedeutet, dass jedes Glied vom vorherigen abhängt (). Explizit bedeutet, du kannst jedes Glied direkt berechnen ().
Besonders wichtig sind geometrische Folgen () und arithmetische Folgen (). Bei geometrischen multiplizierst du immer mit dem gleichen Faktor, bei arithmetischen addierst du immer die gleiche Zahl.
Merktipp: Geometrisch = multiplizieren, arithmetisch = addieren!
Der Grenzwert einer Folge ist der Wert, dem sich die Folgenglieder immer mehr nähern. Hat eine Folge einen Grenzwert, ist sie konvergent - sonst divergent. Eine Nullfolge konvergiert gegen null.
Beschränktheit bedeutet, dass die Folge nicht ins Unendliche wächst: Eine obere Schranke s sorgt dafür, dass , eine untere Schranke u, dass .
Bei der Monotonie geht's darum, ob eine Folge nur steigt oder nur fällt. Streng monoton steigend heißt , monoton steigend . Das Gleiche gibt's für fallende Folgen.
Geometrische Reihen entstehen, wenn du die ersten n Glieder einer geometrischen Folge addierst. Eine unendliche geometrische Reihe konvergiert nur, wenn ist - das ist super wichtig für Klausuren!


























