Normalverteilung
Die Gauß'sche Glockenfunktion ist symmetrisch zur y-Achse und hat ihr Maximum beim Erwartungswert μ. Die Wendestellen liegen bei μ±σ, wobei σ die Standardabweichung ist.
Im Vergleich zur Binomialverteilung ist die Normalverteilung stetig (kann alle reellen Werte annehmen) und hat keine Einzelwahrscheinlichkeiten - nur Intervallwahrscheinlichkeiten. Der Erwartungswert entspricht dem x-Wert des Hochpunkts.
Der Satz von Moivre-Laplace besagt, dass Binomialverteilungen bei großen n durch Normalverteilungen angenähert werden können. Dabei verwendest du die Stetigkeitskorrektur: Das Integrationsintervall wird um ±0,5 erweitert.
Die Parameter μ und σ beeinflussen die Verteilung unterschiedlich: μ verschiebt die Kurve horizontal, während σ die Form bestimmt kleinerσ=steiler,gro¨ßerσ=flacher.
CAS-Befehle: Normal(μ,σ,x) für Wahrscheinlichkeiten und InversNormal(μ,σ,p) für Quantile.