Wahrscheinlichkeit - Die Grundlagen
Stell dir vor, du würfelst mit deinen Freunden - wie oft kommt wohl eine 6? Die absolute Häufigkeit (H) zählt einfach, wie oft ein bestimmtes Ereignis tatsächlich eintritt. Bei 20 Würfen könnte die 6 vielleicht 4-mal fallen.
Die relative Häufigkeit (h) ist viel interessanter für dich! Sie zeigt den Anteil als Bruch oder Dezimalzahl: absolute Häufigkeit ÷ Gesamtzahl der Versuche. Aus unserem Beispiel: 4 ÷ 20 = 0,2 oder 20%.
Die theoretische Wahrscheinlichkeit (P) beim fairen Würfel ist für jede Zahl gleich: 1/6 ≈ 0,16. Das ist die Chance, die mathematisch "richtig" ist - aber in der Realität wirst du selten exakt diese Werte bekommen.
💡 Merk dir: Das Gesetz der großen Zahlen besagt: Je öfter du würfelst, desto näher kommst du der theoretischen Wahrscheinlichkeit! Bei 1000 Würfen wirst du fast genau 1/6 für jede Zahl bekommen.
Laplace-Experimente sind die fairsten Zufallsexperimente - alle Ergebnisse haben die gleiche Chance. Münzwurf? Perfekt! Pferderennen? Nein, da sind manche Pferde schneller als andere.