Mittelalter : Zwischen Kirche und Hof
Im Mittelalter war Musik klar in zwei Welten geteilt - ihr müsst zwischen weltlicher und kirchlicher Musik unterscheiden. Die weltliche Musik entwickelte sich vom einfachen Volk bis zu den großen Höfen, wo berühmte Minnesänger wie Walther von der Vogelweide auftraten.
Der Gregorianische Choral dominierte die Kirchenmusik völlig. Papst Gregor I. soll diese einstimmigen, unbegleiteten Gesänge direkt vom Heiligen Geist empfangen haben - zumindest behauptete das die Kirche damals! Diese Musik hatte gleich lange Noten ohne festes Metrum.
Im späteren Mittelalter wurde die Notre-Dame-Schule wichtig, wo Komponisten wie Léonin und Pérotin mehrstimmige Musik entwickelten. Das war revolutionär, denn vorher gab es nur einstimmige Melodien.
Merktipp: Minnesänger waren die Popstars des Mittelalters - sie sangen über "hohe Minne" (unerreichbare Liebe) und tourten von Hof zu Hof!





