Versuchsaufbau und Durchführung
Du kennst bestimmt Pendel aus dem Alltag - hier nutzen wir sie, um die Fallbeschleunigung g zu bestimmen! Der Aufbau ist simpel: Ein Metallstab wird senkrecht befestigt, daran ein Faden mit einer 210g schweren Masse.
Das Geniale am Fadenpendel: Die Masse spielt keine Rolle für die Schwingungsdauer. Nur die Fadenlänge ist entscheidend! Deshalb wird bei fünf Durchgängen nur die Pendellänge l verändert (von 59,5 cm bis 16,6 cm).
Pro Durchgang werden 10 komplette Schwingungen gemessen - und das fünfmal, um Messfehler auszugleichen. Wichtig dabei: Die Auslenkung muss unter 5° bleiben, sonst stimmt die Physik dahinter nicht mehr.
Merktipp: Bei kleinen Auslenkungen (unter 5°) ist die Schwingungsdauer unabhängig von der Amplitude - das macht das Messen viel einfacher!



