Elektronenbeugungsröhre und experimentelle Demonstration
Die Elektronenbeugungsröhre ist ein zentrales Instrument zur Demonstration der Welleneigenschaften von Elektronen. Ihr Aufbau und ihre Funktionsweise werden detailliert erklärt.
Example: In der Elektronenbeugungsröhre werden Elektronen durch eine Beschleunigungsspannung beschleunigt und auf eine dünne Schicht aus polykristallinem Graphitpulver gelenkt. Das resultierende Beugungsmuster auf einem Leuchtschirm zeigt ringförmige Intensitätsmaxima und -minima.
Die Geschwindigkeit der Elektronen in der Röhre lässt sich mit der Formel v = √ berechnen, wobei U die Beschleunigungsspannung ist.
Highlight: Der Durchmesser der Beugungsringe ist umgekehrt proportional zur Gitterkonstante des Graphitpulvers. Kleinere Ringe entsprechen größeren Gitterabständen und umgekehrt.
Die Elektronenbeugungsröhre ermöglicht auch die experimentelle Bestimmung des Planckschen Wirkungsquantums. Dazu wird der Durchmesser des Interferenzmusters für das Maximum erster Ordnung gemessen und in die entsprechenden Formeln eingesetzt.
Vocabulary: Die Gegenfeldmethode ist eine alternative Technik zur Bestimmung der Planck-Konstante, die oft in Verbindung mit dem Photoeffekt verwendet wird.































