Erik Eriksons psychosoziales Entwicklungsmodell
Stell dir vor, dein Leben ist wie ein Videospiel mit acht Leveln - so ungefähr hat sich Erik Erikson die psychosoziale Entwicklung vorgestellt. In jeder Stufe wartet eine neue Herausforderung auf dich, die du meistern musst.
Das epigenetische Prinzip besagt, dass wir alle diese acht Stufen in derselben Reihenfolge durchlaufen - aber jeder in seinem eigenen Tempo. Jede Stufe hat einen Kernkonflikt, den Erikson "Krise" nennt. Keine Panik: Das bedeutet nicht, dass dein Leben chaotisch wird!
Das Ziel ist immer eine Balance zu finden. Wenn dir das gelingt, entwickelst du eine wichtige Ich-Qualität (auch Tugend genannt). Schaffst du es nicht, entstehen Fehlanpassungen oder noch schlimmer - Malignität.
Merke dir: Jede erfolgreich bewältigte Krise macht dich stärker und gibt dir mehr innere Sicherheit!
Die acht Stufen reichen vom Urvertrauen vs. Urmisstrauen 0−1,5Jahre bis zur Ich-Integrität vs. Verzweiflung 60−Tod. Besonders wichtig für euch als Jugendliche ist Stufe 5: Identität vs. Identitätsdiffusion.