Grundlagen und Vergleich: Freud vs. Erikson
Stell dir vor, deine Persönlichkeit entwickelt sich wie ein Videospiel - Level für Level, wobei jedes Level zur richtigen Zeit freigeschaltet werden muss. Das nennt sich epigenetisches Prinzip. Erikson erkannte, dass wir alle durch ähnliche Krisen gehen, die wie Herausforderungen funktionieren, die gemeistert werden müssen.
Freud war der Pionier und entwickelte das berühmte Eisbergmodell: Was wir bewusst wahrnehmen, ist nur die Spitze. Darunter liegen unbewusste Triebe und verdrängte Erlebnisse. Sein psychischer Apparat besteht aus Es (unsere Triebe), Ich (der Vermittler) und Über-Ich (unser moralisches Gewissen).
Erikson baute auf Freuds Werk auf, erweiterte es aber clever: Statt nur auf Sexualität zu fokussieren, betonte er psychosoziale Entwicklung - also wie wir mit anderen Menschen umgehen. Er erkannte: Entwicklung hört nie auf und umfasst das ganze Leben in acht Phasen.
Merkhilfe: Freud = innen (Triebe), Erikson = außen (soziale Beziehungen)


































