Piagets Grundideen - Wie Kinder ihr Denken entwickeln
Du kennst das bestimmt: Ein kleines Kind versucht, einen runden Block in ein eckiges Loch zu stecken - immer wieder. Piaget würde sagen: Das Kind konstruiert sich gerade seine Welt selbst! Kinder sind nämlich keine passiven Empfänger von Wissen, sondern aktive Forscher.
Der Schlüssel liegt in der Adaptation - der Anpassung an die Umwelt. Stell dir vor, dein Gehirn hat Schubladen (kognitive Schemata) für verschiedene Erfahrungen. Wenn du etwas Neues erlebst, passiert eins von zwei Dingen: Entweder du packst es in eine vorhandene Schublade (Assimilation) oder du musst eine neue Schublade bauen (Akkommodation).
Äquilibration ist wie das Finden des perfekten Gleichgewichts zwischen alt und neu. Wenn deine bisherigen Denkstrukturen nicht mehr funktionieren, entsteht ein "kognitiver Konflikt" - und das treibt dich an, weiterzulernen!
Merkhilfe: Assimilation = "Anpassen an das, was ich schon kenne" | Akkommodation = "Ich muss mein Denken ändern"



