Das Menschenbild nach Piaget
Piaget sieht den Menschen als aktives Lernwesen, das sein ganzes Leben lang neue kognitive Strukturen aufbaut. Diese Entwicklung läuft in festen Phasen ab, die niemand überspringen kann.
Der Mensch ist von Geburt an neugierig und anpassungsfähig. Durch die Wechselwirkung mit seiner Umwelt bildet er ständig neue Schemata - das sind mentale Strukturen, mit denen wir die Welt verstehen.
Vier Faktoren treiben diese Entwicklung voran: Reifung des Gehirns, Übung durch Wiederholung, neue Erfahrungen und sozialer Austausch. Das Ziel ist immer die Äquilibration - ein Gleichgewicht zwischen dem, was wir schon wissen, und dem, was neu dazukommt.
Merke dir: Jeder Mensch durchläuft dieselben Entwicklungsphasen in derselben Reihenfolge - nur das Tempo ist individuell verschieden.







































