Grundlagen der Elektrizitätslehre
In der Elektrizitätslehre unterscheiden wir zwischen Leitern und Isolatoren. Leiter, vor allem Metalle, enthalten freie Elektronen im "Elektronengas", während die Protonen fest gebunden bleiben. Diese freien Elektronen können sich durch das Material bewegen oder es sogar verlassen.
Bei der Influenz werden Elektronen in einem Leiter durch ein äußeres elektrisches Feld räumlich verschoben. Dadurch entsteht eine Ladungsverschiebung, ohne dass Elektronen das Material verlassen. Dieser Effekt tritt nur bei Leitern und nur durch äußere Einwirkung auf.
Im Gegensatz dazu steht die Polarisation bei Isolatoren. Hier sind Elektronen an Protonen gebunden und nicht frei beweglich. Unter Einfluss eines elektrischen Feldes bewegen sich die Elektronen innerhalb des Atoms auf eine Seite, wodurch ein Dipol mit getrennten Ladungen entsteht.
💡 Merke: Während Influenz die Verschiebung freier Elektronen in Leitern beschreibt, bezeichnet Polarisation die Ausrichtung gebundener Elektronen in Isolatoren.
Elektrische Felder werden durch Feldlinien dargestellt, die immer von positiv zu negativ verlaufen. Die Dichte der Feldlinien zeigt die Feldstärke an. Wichtig zu wissen: Feldlinien schneiden sich nie, und bei bewegten Ladungen zeigen sie auch deren Flugbahn an.











