Basiswissen der Elektrizitätslehre
Elektrische Ladung ist die Grundlage aller elektrischen Phänomene. Es gibt zwei Arten von Ladungen: positiv und negativ. Gleichnamige Ladungen stoßen sich ab, während ungleichnamige Ladungen sich anziehen. Wichtig ist: Ladungen können weder entstehen noch verschwinden (Erhaltungssatz).
Die Formel für elektrische Ladung lautet: Q = n·e, wobei e die Elementarladung mit dem Wert 1,6·10^-19 C (Coulomb) ist. Jedes Material lässt sich bezüglich seiner elektrischen Eigenschaften in eine von drei Kategorien einteilen:
- Leiter: Metalle wie Eisen, Kupfer oder Gold sowie Kohle
- Halbleiter: Materialien wie Silizium oder Germanium, deren Leitfähigkeit temperaturabhängig ist
- Isolatoren: Stoffe wie Kunststoffe, Glas oder Keramik, die kaum Strom leiten
💡 Gut zu wissen: Während du die Stromrichtung (vom Plus- zum Minuspol) lernst, bewegen sich die Elektronen tatsächlich in die entgegengesetzte Richtung!
Strom entsteht, wenn Elektronen transportiert werden. Die Stromstärke I gibt an, wie viele Ladungen pro Zeiteinheit fließen: I = ΔQ/Δt und wird in Ampere (A) gemessen.











