Grundlagen der Wirtschaftspolitik
Das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz (StabG) von 1967 ist deine wichtigste Rechtsgrundlage für Wirtschaftspolitik. Es entstand nach der "Überhitzung" der Wirtschaft 1965/1966 und fordert eine aktive staatliche Wirtschaftspolitik.
Das Grundgesetz legitimiert staatliche Eingriffe in die Wirtschaft durch soziale Ausgleichsforderungen. Wichtige Artikel sind Art. 20 (Sozialstaatlichkeit), Art. 14 (Sozialpflichtigkeit des Eigentums) und Art. 72 (gleichwertige Lebensverhältnisse). Diese zeigen: Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft, nicht eine reine freie Marktwirtschaft.
Merke: Das Stabilitätsgesetz definiert vier konkrete wirtschaftspolitische Ziele, die in Klausuren immer wieder abgefragt werden!











