Was macht ein gutes Modell aus?
Nicht jeder eignet sich als Vorbild - bestimmte Eigenschaften machen Menschen zu besseren Modellen. Soziale Macht ist mega wichtig: Eltern funktionieren als Modelle, weil sie belohnen und bestrafen können. Außerdem wirken Menschen mit hohem Ansehen und Sympathie viel überzeugender auf uns.
Auch du als Beobachter bringst Eigenschaften mit, die das Lernen beeinflussen. Wenig Selbstvertrauen oder geringe Selbstachtung machen dich empfänglicher für Modelle. Deine Interessen und Erfahrungen entscheiden mit, wem du überhaupt zuschauen willst.
Die Beziehung zwischen euch beiden spielt eine riesige Rolle. Eine positive, emotionale Verbindung mit Wertschätzung und Achtung verstärkt das Lernen enorm. Deshalb orientieren sich Kinder so stark an ihren Eltern oder beste Freunde aneinander.
Situationsbedingungen können alles verstärken oder blockieren. Ein mittlerer Erregungszustand hilft beim Lernen, aber bei zu viel Stress oder Angst kannst du dich nicht mehr richtig konzentrieren.
Real-Life-Beispiel: Ein Töpfer in der Fußgängerzone zieht besonders Hobbytöpfer an, die sich neue Techniken erhoffen!