Grundannahmen und Lerneffekte des Modelllernens
Die sozial-kognitive Lerntheorie Bandura basiert auf mehreren Grundannahmen, die das Fundament für das Verständnis des Modelllernens bilden.
Grundannahmen:
- Menschliches Verhalten wird hauptsächlich sozial vermittelt, sei es absichtlich oder unabsichtlich.
- Lernen findet durch die Beobachtung einflussreicher Modelle statt.
- Bestimmte Verhaltensweisen, wie beispielsweise Sprache, werden schneller oder ausschließlich durch Modelle vermittelt.
Highlight: Die Modellierung wird als unentbehrlicher Lernaspekt betrachtet. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass das Umfeld geeignete Modelle bietet.
Lerneffekte:
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Modellierender Lerneffekt: Hierbei wird das Verhalten vom Modell abgeschaut oder beobachtet. Wichtig ist, dass das Modell für den Lernenden bedeutsam ist und der Lernende sich das Verhalten selbst zutraut.
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Enthemmender Lerneffekt: Dieser tritt auf, wenn ein bisher nie gezeigtes Verhalten abgeschaut wird, weil es scheinbar großen Erfolg verspricht.
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Hemmender Lerneffekt: Aus bestimmten Situationen wird gelernt, ein Verhalten nicht mehr zu zeigen, weil die Nachteile oder Sinnlosigkeit erkannt werden.
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Auslösender Lerneffekt: Hierbei handelt es sich um Verhaltensweisen, die ausschließlich in Gruppensituationen ausgelöst werden.
Example: Ein Beispiel für den enthemmenden Effekt Bandura könnte sein, wenn ein Schüler beobachtet, wie ein Mitschüler durch freches Verhalten Aufmerksamkeit erhält und daraufhin selbst beginnt, sich ähnlich zu verhalten.
Vocabulary: Modellierung bezeichnet den Prozess, bei dem ein Verhalten durch Beobachtung und Nachahmung eines Modells erlernt wird.







