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Gottesbilder in der Bibel: Altes und Neues Testament




Das Gottesbild im Alten Testament und das Bildverbot
Das Bildverbot gehört zu den wichtigsten Regeln im Judentum und Islam - es verbietet, sich Bilder von Gott zu machen oder anzubeten. Der Grund ist simpel: Gott ist so viel größer als wir Menschen, dass er sich nicht in ein menschliches Bild pressen lässt.
Gott wird als das "Ganz-Andere" beschrieben - er ist ein Geheimnis, das wir nie vollständig verstehen können. Trotzdem darf man natürlich in Gleichnissen und Symbolen über Gott sprechen, wie Jesus es oft getan hat.
Das Gottesbild im AT zeigt zwei Seiten: Gott ist einerseits nah (fürsorglich, treu, allmächtig), aber gleichzeitig auch distanziert (furchteinflößend, geheimnisvoll, unsichtbar). Diese Spannung macht Gottes Wesen aus - er bleibt unverfügbar, tritt aber trotzdem mit Menschen in Beziehung.
Merke dir: Das Bildverbot bedeutet nicht, dass man gar nicht über Gott sprechen darf - nur dass man ihn nicht auf ein menschliches Maß reduzieren soll!

Gottes Eigenschaften im Alten Testament
Im AT zeigt sich Gott als treuer Bundesgott, der mit seinem Volk durch die Geschichte zieht und sogar seinen Namen preisgibt: "Ich bin der, der da ist" - das ist quasi sein Versprechen, immer für die Menschen da zu sein. Er ist aber auch eifersüchtig auf andere Götter und reagiert streng, wenn sein Volk untreu wird.
Gott hat viele Gesichter: Er ist allmächtig und gerecht, aber gleichzeitig auch mahnend und strafend. Wenn das Volk falsche Wege geht, kündigt er Unheil an - wie das Exil. Doch er will keine Opfer, sondern Umkehr und echte Veränderung.
Die Bibel verwendet sowohl männliche als auch weibliche Bilder für Gott. Er kann streng und mächtig sein wie ein Vater, aber auch tröstend und fürsorglich wie eine Mutter. Diese Vielfalt zeigt, dass Gott alle menschlichen Eigenschaften übertrifft.
Wichtig: Gottes Name "Ich bin da" ist sein Programm - er will immer für die Menschen erreichbar sein!

Das revolutionäre Gottesbild im Neuen Testament
Mit Jesus ändert sich alles: Das Bildverbot wird aufgehoben, weil Gott sich selbst ein Bild gibt! Durch die Inkarnation (Menschwerdung) zeigt sich Gott in Jesus - aber Vorsicht: Es geht nicht darum, wie Jesus aussah, sondern wie er war und handelte.
Jesus gibt Gottes Wesen durch Sündenvergebung, Wundergeschichten und Gleichnisse weiter. Seine Botschaft vom Reich Gottes basiert auf Gottes- und Nächstenliebe. Jesus sagt sogar: "Wer mich sieht, sieht den Vater" - er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes.
Das wirklich Neue: Gott ist nicht mehr verborgen, sondern wird in Jesus sichtbar und greifbar. Er zeigt sich als Gott der Liebe, den man sogar "Abba" (Papa) nennen darf. Durch Kreuzestod und Auferstehung wird Gottes Liebe zu den Menschen endgültig bewiesen.
Die Trinität fasst alles zusammen: Ein Gott in drei Personen - Vater (Schöpfer), Sohn (Erlöser) und Heiliger Geist (Vollender). So wird aus dem fernen Gott des AT der liebende Vater des NT.
Das Entscheidende: Jesus macht die alttestamentlichen Heilsverheißungen durch seine "Ich-bin-Worte" zur Wirklichkeit!
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Gottesbilder in der Bibel: Altes und Neues Testament
Das Gottesbild hat sich von der Zeit des Alten Testaments bis hin zum Neuen Testament stark gewandelt. Während im AT ein unsichtbarer, geheimnisvoller Gott im Mittelpunkt steht, zeigt sich Gott im NT durch Jesus als liebender Vater.

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