Aspekte des motorischen Lernens
Beim motorischen Lernen tastest du dich durch schrittweises und manchmal fehlerhaftes Ausprobieren an ein Bewegungsziel heran. Du beobachtest, stellst dir die Bewegung vor und speicherst deine Erfahrungen im motorischen Langzeitgedächtnis.
Durch Rückmeldungen deiner Sinnesorgane korrigierst du deine Bewegungen, bis sich die Unterschiede zwischen Ziel und tatsächlicher Ausführung verringern. Mit der Zeit entwickelst du ein motorisches Programm, das deine Bewegungen steuert.
Es gibt verschiedene Lernmodelle: Bei der Habituation gewöhnst du dich an wiederholte Reize. Die operante Konditionierung verstärkt deine Motivation durch Erfolgserlebnisse. Beim Versuch-und-Irrtum-Lernen probierst du aus und korrigierst, während du beim Lernen am Modell durch Nachahmung lernst.
Aha-Moment: Je mehr du übst, desto mehr automatisieren sich deine Bewegungen. Das ist wie beim Fahrradfahren – anfangs musst du über jeden Tritt nachdenken, später fährst du, ohne überhaupt darüber nachzudenken!








